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Wie funktioniert "Critical Chain?" Traditionell: Kritischer Pfad Kritischer Pfad bezeichnet die Tätigkeitsabfolge in einem Projekt, die bei jeder Verzögerung einer einzelnen in ihr enthaltenen Tätigkeit zu einer Verschiebung des Projektendtermins führt. Dabei wird der Ansatz verfolgt, so früh wie möglich mit einer Tätigkeit zu beginnen (ASAP).
Projektleiter gehen bei der Planung davon aus, dass ihre Mitarbeiter die zugeteilten Tätigkeiten in der vorgegebenen Zeit schaffen. Damit die Tätigkeiten auch in der vorgegebenen Zeit zu schaffen sind, neigen Projektleiter und Projektmitarbeiter dazu, in jede Einzeltätigkeit einen Sicherheitspuffer einzuplanen. So wird z. B. eine Tätigkeit, für die der Projektmitarbeiter eigentlich nur 5 Tage braucht, mit 8 Tagen im Projektplan vorgesehen. Nachteil:
Neu: Critical Chain "Critical Chain" (zu deutsch: kritische Kette) bezeichnet die Abfolge kritischer Vorgänge und Ressourcen. Die "Critical Chain" Methode rechnet rückwärts, d.h. sie geht von einem festen Projektfertigstellungstermin aus und lässt die Tätigkeiten "so spät wie möglich" (ALAP) anfangen. Das Projektteam muss umdenken: Es darf den einzelnen Tätigkeiten keinen Sicherheitspuffer mehr zuordnen! Eine Tätigkeit, die mit 5 Tagen kalkuliert ist, wird er auch mit 5 Tagen in den Plan eingetragen. Neu ist nun allerdings, dass es einen "Projektpuffer" am Ende des Projekts gibt. Dieser Puffer liegt vor dem geplanten Fertigtermin des Projekts und enthält die Summe aller Sicherheitspuffer. Der Puffer wird wie eine Ampel in drei Abschnitte geteilt: grün, gelb, rot. Erst wenn der Puffer im roten Bereich ausgenutzt wird, besteht für den Projektleiter Handlungsbedarf, um den Projektfertigtermin einzuhalten.
Vorteil: Fazit:
Eines der ersten Projektmanagementsysteme, das die Critical-Chain-Methode unterstützt, ist Scitor Project Scheduler 8. Weitere Informationsquellen: |