olap_onvision_tutorDas Hyperblock-Verfahren ]

Um die multidimensionalen Daten auf zweidimensionalen Berichten effizient ablegen zu können, bedient sich das Reportmanagementsystem OnVision einer mit dem Hyperblock-Verfahren ausgestatteten Tabellenkalkulation. Das Hyperblock-Verfahren wurde von IntelliCube entwickelt und in den USA zum Patent angemeldet.

"Hyperblöcke bedeuten für die Präsentation multidimensionaler Daten, was Hypercubes für die Ablage multidimensionaler Daten bedeuten."

Wahrend konventionelle Darstellungsinstrumente fur Reports, in der Regel klassische Spreadsheets, nur einen strukturstatischen Berichtsaufbau ermöglichen, wird durch das Hyperblock-Verfahren der Aufbau einer Tabelle dynamisiert, d.h. beim Aktualisieren eines Reports werden nicht nur die Daten, sondern auch die Darstellungsstrukturen des Reports automatisch an eine evtl. veranderte Datenbasis angepasst. Es entstehen "Hypersheets", in denen durch verschachtelte Hyperblocks und eine datengetriebene Elementauswahl sogar asymmetrische Reportstrukturen möglich sind.

Hypersheet in der Reportansicht

Vom Spreadsheet zum Hypersheet


Wie funktionieren Hyperblöcke?

Im Prinzip sind Hyperblöcke einfach zu verstehen: Hyperblöcke werden im Report-Definitionsmodus in Form eines Rechtecks auf einem beliebigen Zellbereich einer Spreadsheet-Tabellen angelegt. Durch zwei Mausoperationen erhält der Hyperblock eine Richtung (senkrecht oder waagerecht) sowie eine zugeordnete Liste. Bei der Anzeige des Reports im Report-Anzeigemodus wird dann der Inhalt eines Hyperblockes so oft dupliziert, wie es Elemente in der zugeordnenten Liste gibt. Siehe dazu die Abbildung "Einfacher Hyperblock"

Hyperblock
Ein einfacher Hyperblock


Bei Duplizieren des Hyperblockes werden natürlich alle Zellformate, Zellinhalte, Formeln und Zellreferenzen mitgeführt. Die durch den Hyperblock eingeschlossenen Zellen dienen also als Musterbereich für alle daraus abgeleiteten Kopien des Hyperblockes. 


Multidimensionale Datenformeln

Im Report-Definitionsmodus werden die Zellen des Hyperblocks in gewohnter Spreadsheet-Handhabung mit Formel ausgestattet und formatiert. Durch den Einsatz sogenannter Datenformeln können dann in ausgesuchten Zellen des Hyperblockes Daten aus der OLAP-Datenbank gezogen werden. Ebenso ist es nun möglich, in weiteren Zellen des Hyperblockes beliebige Berechnungsformeln einzugeben, z.B. zum Berechnen von Kennzahlen. Durch den Einsatz von Datenformeln im Hyperblock lassen sich übrigens auch die Daten mehrerer Würfel in einem Report darstellen und sogar zueinander in beliebige Beziehung setzen. Auch in diesem Punkt ist OnVision vielen anderen Technologien zur Darstellung von multidimensionalen Daten weit voraus.


Hyperblocks werden über die Struktur des OLAP-Hypercubes gesteuert

Die wahre Leistungsfähigkeit von Hyperblocks wird dann sichtbar, wenn man Hyperblocks überlagert oder ineinander verschachtelt. Daraus entstehen dann zunächst symmetrisch verschachtelte Reportstrukturen. Nutzt man nun noch über den Listenmanager die Möglichkeit, die Listen ineinander verschachtelter Hyperblöcke voneinander abhängig zu machen, können sogar asymmetrische Reportstrukturen dargestellt werden. Typisches Anwendungsfälle für asymmetrische Reports finden man z.B. im Bereich der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung oder bei Transportmatrizen.

Hyperblock
Ein asymmetrischer Report

 

Bewertung der konkurrierenden Darstellungskonzepte

Report-Tabelle

Quelle: IntelliCube Software AG

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