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P l a n s p i e l e |
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| Ursprung | Der Stammbaum der Planspiele geht zurück auf Kampfspiele in Indien etwa 1000 v.Chr.: Schach, Sandkastenspiele, Kartenmanöver. | ||||
| Modell | Betriebswirtschaftliche Planspiele sind modellhafte Abbildungen von Unternehmen oder Teilbereichen davon. Die Teilnehmer an einem Planspiel übernehmen die Führung eines Unternehmens. Sie konkurrieren mit anderen (Planspiel-)Unternehmen am simulierten Markt. Durch ihre Entscheidungen beeinflussen die Teilnehmer den Erfolg Ihres Unternehmens. So lernen sie die Unternehmenszusammenhänge kennen und die internen und externen Faktoren, welche Einfluß auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens haben. | ||||
| Methodik | Planspielteilnehmer erleben hautnah typische Zielkonflikte in der Unternehmensführung. Sie lernen betriebswirtschaftliche Methoden und Informationsmittel einzusetzen und mit Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung umzugehen. Sie lernen Entscheidungen im Team - auch unter Zeitdruck - zu fällen. | ||||
| Erfahrung | Planspiele bieten ein hohes Maß an Lerntransfer durch erlebte Erfahrungen, welche die Teilnehmer in ihrer Unternehmenspraxis umsetzen können. Im Vordergund steht das ganzheitliche vernetzte Denken und Handeln. Dabei spielen auch Teamarbeit und direkte Konkurrenz mit den anderen Planspiel-Unternehmen eine wesentliche Rolle. | ||||
| Einsatzgebiete | Planspiele werden in der Aus- und Weiterbildung von Unternehmen und Verwaltungen (Führungskräfte-Training), bei Bildungsträgern und an Hochschulen eingesetzt. | ||||
| Als Seminar oder Fernplanspiel | Die Auswahl des geeigneten Planspiels hängt von der Zielgruppe, den Lernzielen und einigen weiteren Faktoren ab. Die Durchführung erfolgt in Form eines Seminars (Blockveranstaltung) oder eines firmeninternes Fernplanspiels | ||||
| Hochschulen | An Hochschulen empfiehlt sich zumeist ein einfaches Planspiel zu Beginn des Studiums, um die Studenten für die künftigen Themen zu sensibilieren. Zu einem späteren Zeitpunkt folt eine Vertiefung mit Hilfe eines komplexeren Planspiels. | ||||
| Internet | Die Durchführung geschieht in Form einer Blockveranstaltung oder verteilt über mehrere Wochen im Semester. Auch Fernplanspiele mit Partner-Hochschulen (z.B. via Internet) sind möglich. | ||||
| Zielgruppen |
Typische Zielgruppen:
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Einsatzformen |
Die häufigste Einsatzform für Planspiele ist das Seminar, in welchem 15 bis 25 Teilnehmer für 3 bis 5 Tage zusammenkommen. | ||||
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Seminare |
Die betriebswirtschaftlichen Grundlagen werden durch den Seminarleiter in Lehrgesprächen zwischen den einzelnen Entscheidungsrunden vertieft. Darüber hinaus unterstützt er die Teilnehmer durch entsprechendes Hinterfragen, Eingehen auf Verständnisprobleme usw. Nicht zuletzt ist für die Teilnehmer die Reflexion der Planspielergebnisse gemeinsam mit dem Seminarleiter ein wichtiger Beitrag, um das Erlebte und die Erkenntnisse aus dem Planspiel richtig zuzuordnen. |
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Fernplanspiele |
Bei dieser Organisationsform eines Planspiels finden sich an den verschieden Orten die Teilnehmer zu einem Team zusammen, um die Führung eines Unternehmens im Planspiel zu übernehmen. Von einer zentralen "Spielleitung" erhalten sie die Informationen über ihr Unternehmen und die aktuellen Wirtschaftsnachrichten. Zu festgelegten Terminen übermitteln Sie der Spielleitung ihre Entscheidungen, die Spielleitung führt die Simulation durch und übermittelt die Ergebnisse zurück an die Teilnehmergruppen. Wichtig ist hier die Einrichtung einer HOTLINE, damit die Teilnehmer Fragen zum Verständnis stellen können. Das spannendste
am Fernplanspiel: |