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Systems
Engineering (SE) ist eine Prozessmethodik, die aus den USA
kommt und bei komplexen Systemprojekten insbesondere in den
Bereichen Aerospace, Defense, High-Tech und IT angewandt wird.
Seit vielen Jahren ist Systems Engineering integraler Bestandteil
der amerikanischen Hochschulausbildung für Ingenieure, Naturwissenschaftler
und Projektmanager.
Systems Engineering bildet die Grundlage für einen interdisziplinären
"Engineering Management" Prozess zur Entwicklung
integrierter Systemlösungen. Nicht zuletzt sind die herausragenden
Erfolge der amerikanischen Weltraumfahrt durch die konsequente
Anwendung von System Engineering möglich geworden.
Tiba bietet - gemeinsam mit ihrem Partner KMC Management Beratung
- professionelle Beratung zu SE an auf der Basis langjähriger
Praxiserfahrung im Management von großen Projekten der US-Raumfahrtindustrie.
Die Beratungsleistung zu SE steigert Transparenz, Effizienz
und Prozesssicherheit in Großprojekten, reduziert Projektrisiken
und vermeidet Projektkrisen. Sie besteht aus folgenden Modulen:
- Requirements
Analysis
Die "Requirements" für ein Projekt werden identifiziert
und klassifiziert. Danach wird eine "consistency analysis"
durchgeführt, die die Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit
der Requirements untersucht und Lösungen erarbeitet.
- Specification
Development
Der logische Aufbau von Spezifikationen in den verschiedenen
Systementwicklungsstadien wird dargestellt. Zusammen mit
den Ergebnissen der Requirements Analysis wird sichergestellt,
dass alle Requirements von Top-Level-Dokumentationen bis
zu den Entwicklungsspezifikationen fließen (Requirements
Allocation and Traceability).
- System
Development Baselines & Reviews
Abhängig von den verschiedenen Entwicklungsstadien werden
"Baselines" bestimmt, in denen der entsprechende
Entwicklungsstand eingefroren wird und die wiederum als
Voraussetzung für definierte Project Reviews benutzt werden.
Eine logisch aufeinander folgende Sequenz von Project Reviews
wird bestimmt, die die Projekt Risiken minimieren und jederzeit
einen definierten Projektstand dokumentieren.
- System
Test Management
Aufbauend auf einem "Master Integration Test Plan"
wird eine aufeinanderfolgende Testkette bestimmt und mit
einem "Verification Cross Reference Index" sichergestellt,
dass alle Requirements in einem oder mehreren Test verifiziert
werden.
- Risk
Assessment & Mitigation
Unter Nutzung einer bewährten Methodik der US-Industrie
zur Identifizierung und Bearbeitung von Projekt-Risiken
wird die Höhe des Gesamtrisikos (Systemrisiko) und die Klassifizierung
der Einzelrisiken bestimmt. Neben Komplexität, Reifegrad
und Abhängigkeiten werden die Parameter Technik, Kosten
und Projektplan geprüft. Als Konsequenz der Erhebungen wird
ein "Mitigation Plan" erstellt und detailliert
verfolgt.
- Technical
Performance Measurement (TPM)
Diese Methodik dient der Reduzierung von Entwicklungsrisiken
bei komplexen Systemteilen. Hierbei werden technische Parameter,
die in einem zu entwickelnden System erreicht werden sollen,
analysiert und mit vordefinierten Toleranzen versehen, die
abhängig von Entwicklungsstadien nachgewiesen werden. Diese
Vorgehensweise ermöglicht u.a. ein frühzeitiges Erkennen
von Schwierigkeiten, die auf ein zeitgerechtes Erreichen
von Systemparametern hinweisen.
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